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Neue INSURMAN-Version

Seit kurzer Zeit steht die neue Insurman-Version 3.000 zur Verfügung. Inhaltliche Neuerungen sind der Einbau eines alternativen Vertriebskanals und die neuen Wertschriftenportfolios mit den Risikostufen A und AAA für Obligationen und Aktien.
Neu ist die gesamte Darstellung des Jahresberichts, vor allem der Erfolgsrechnung, der Bilanz und der Spartenberichte gemäss IFRS. Ebenfalls überarbeitet wurden die Zahlen der Ausgangslage, und  technisch erfolgte die Neuerung durch den Uebergang von Visual Basic 6.0 auf Visual Basic 2008.


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Entscheidungen mit Auswirkungen
Ein Planspiel aus der Schweiz hilft Arbeit, Wirtschaft, Umwelt zu verstehen
Ahrensburger Umwelt-Bote

Einzelne Entscheidungen treffen und deren Auswirkungen auf das Ganze erkennen. Gesetze entwickeln und deren Folgen auf Gesellschaft und Wirtschaft sehen. Das ist - kurz gesagt - der Inhalt des Systemtrainings "Oekowi". In dem einwöchigen Planspiel, können Jugendliche die Zusammenhänge zwischen Staat, Unternehmen und Privathaushalten begreifen und gemeinsam eine wirtschaftlich erfolgreiche und umweltverträgliche Gesamtentwicklung des fiktiven Staats "Oekoland" erreichen. Es ist wie im "richtigen Leben", nur verkleinert auf die Staatsfläche von Oekoland und verkürzt auf eine Woche Planspiel.

Umweltbote

Wie im "richtigen Leben" - Jugendliche beim Planspiel "Oekowi"


Einmal am Tag findet eine Parlamentssitzung statt, in der alle Gruppen Gesetzesinitiativen einreichen und gemeinsam darüber abstimmen. Zudem füllt jede Gruppe am Tagesende einen Entscheidungsbogen aus, um mit ihren Initiativen die weitere Entwicklung in Oekoland zu beeinflussen.
Die "Regierung" trifft Entscheidungen über die Staatsausgaben und -einnahmen. Zudem entscheidet sie über die Einführung von Umweltverschmutzungszertifikaten sowie deren Grenzwerte und Handelspreise. Die Unternehmen legen ihre Produktionsmenge und Verkaufspreise fest. Zudem können die jugendlichen Teilnehmer Investitionen in Massnahmen zur Verminderung der Wasser-, Luft- und Lärmbelastung, der Abfallmenge und der Risikofaktoren treffen.
In Haushaltssitzungen werden Einnahmen und Ausgaben diskutiert und der finanzielle Rahmen für das wirtschaftliche Leben in Oekoland getroffen. Und - da alles rundum demokratisch abläuft - gibt es auch eine freie Presse. Von der wird das Geschehen in Oekoland kritisch beobachtet und in der täglich erscheinenden Zeitung kommentiert. Dazu werden von jeder Planspiel-Gruppe das zukunftsgerechte Verhalten der jeweils anderen sowie der Energieverbrauch und die Umweltbelastung in Oekoland beurteilt.
Das Oekowi-Systemtraining wurde von der schweizerischen Ernst Schmidheiny Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut fur Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen entwickelt. Gespielt - oder besser: realitatsnah durchgeführt - wird es nicht nur von Jugendlichen. Von der äusserst dynamischen interaktiven Methodik sind auch gestandene Führungskrfte und Mitarbeiter begeistert.

Ecoland

Die Landkarte des von 240.000 Bürgern bewohnten Staatsgebietes Oekoland

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Früh üben sich die jungen Kapitalisten
Tages-Anzeiger, 13. März 2008

20 Sekundarschüler tauchen ein in die Wirtschaftswelt, gründen sechs Unternehmen und hecken Geschäftsstrategien für den höchst möglichen Gewinn aus.

Stäfa. – Die Augen der Schweizer Wirtschaftswelt waren gestern Morgen alle auf das Stäfner Forum Kirchbühl gerichtet. Hierher hatten sechs Schweizer Unternehmen der Möbelbranche – sie alle sind spezialisiert auf den Verkauf von Stühlen – zu einer grossen Medienkonferenz eingeladen. Die sechs Firmen mit Namen wie «VitaSit», «Stuhllythis» oder «Vauraa Chairs» haben eine Sache gemeinsam: Sie alle wurden vergangenen Montag gegründet und wollen über den bisherigen Geschäftsgang und die Zukunftsaussichten Auskunft geben.
Das ist doch nicht realistisch, denkt sich der aufmerksame Leser und hat Recht. Es handelt sich hier natürlich nicht um die Realität, sondern um eine Wirtschaftssimulation,
die eine Klasse der Sekundarschule Stäfa in den vergangenen Tagen durchgespielt hat. Das Szenario: Die Schüler müssen eine fiktive Firma gründen, die Stühle vertreibt. Wie in der richtigen Wirtschaftswelt lautet der Auftrag für die 20 Schüler der Sek-A-Klasse, Gewinn und Absatz ihres Unternehmens zu steigern und ein möglichst grosses Eigenkapital zu bilden. In vier Spielrunden, die je ein Geschäftsjahr bedeuten, mussten die Jungunternehmer Preis- und Lohnpolitik betreiben, die Werbung für ihr Produkt vorantreiben, expandieren, falls nötig auch abbauen. Die Entscheide, die die Schüler fällten, werden nach jeder Runde in eine Simulationssoftware eingespeist. Diese berechnet die Ausgangslage für das nächste Geschäftsjahr.

Den Vorbildern nachgeredet
An der Pressekonferenz verhalten sich die Jungen wie die Vorbilder aus der realen
Wirtschaft: «Wir haben unsere Erwartungen bei weitem übertroffen», tönt es da. «Unsere Firma verfügt über enormes Wachstumspotenzial», loben sie sich selber. «Von den anderen Unternehmen unterscheiden wir uns darin, dass wir beste Qualität zu kleinstem Preis bieten.» Immer wieder betonen sie auch die Umweltverträglichkeit ihrer Produkte und die faire Lohnpolitik. Doch den Schülern geht es nicht besser als den realen Unternehmensführern. Ihre hohlen Phrasen werden von den Spielleitern gnadenlos hinterfragt: «Euer Gewinn ist um das Dreifache gestiegen, bei den Löhnen habt ihr nicht einmal die Teuerung ausgeglichen.» Die Jugendlichen geraten in Erklärungsnotstand und erfahren am eigenen Leib: Die Wirtschaft ist mehr als nur ein Spiel.
Solche Wirtschaftssimulationen gibt es schon lange. Die Stäfner Sekundarschüler sind aber die jüngste Teilnehmergruppe, die es je gab. «Es ist ein Testversuch», erklärt Claude Schoch, der mit der Entwicklung der Simulation für diese Altersstufe betraut ist. Mit der Stäfner Klasse wolle man herausfinden, welche Anpassungen noch vorgenommen werden müssen.
Die Frage stellt sich, ob die 13- bis 14-Jährigen überhaupt bereits an den ökonomischen
Zusammenhängen interessiert sind. «Wir waren überrascht, wie gut sich die Schüler in der Materie zurechtgefunden haben», bemerkt Schoch. Klassenlehrerin Belinda Lamprecht ist derselben Meinung: «Viele Kinder hier am rechten Zürichseeufer kommen halt schon früh mit der Wirtschaft in Kontakt, die Eltern sind vielleicht selbstständige Unternehmer.» Ausserdem sporne sie die Konkurrenz zwischen den Gruppen enorm an. Der zuständige Schulleiter, Karl Wyss, ist überzeugt, dass die Schüler durch dieses Spiel lernen, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen, mit denen sie früher oder später sowieso konfrontiert würden.

 
   
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